Das Kriterium „Ruhe“ – insbesondere in der Nacht – spielt bei der Immobilien-Suche eine große Rolle. In entsprechende vielen Immobilien-Anzeigen findet sich die Behauptung der „ruhigen Lage“. Doch wie und wo kann man sich zum Thema „Lärm“ informieren – ohne jedes Objekt selbst in Augenschein (oder sollten wir besser schreiben „Ohrenschein“?) nehmen zu müssen?
Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) hat eine sog. Lärmkarte für Hamburg veröffentlicht. Das Schaubild zeigt die Lärmbelastung – deutlich zu erkennen, dass im Bereich der Hamburger Hauptverkehrsadern (blaue bzw. violette Bereiche auf der Karte) mit einer nicht unerheblichen Geräuschkulisse zu rechnen ist.
Lärmkarte von Hamburg
Lärmkarte von Hamburg
Umsetzung der EG-Umgebungslärmrichtlinie
Außerdem hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt zum Thema Lärmbelastung eine ausführliche Powerpoint-Präsentation veröffentlicht, die das Thema “Lärm in Hamburg” von unterschiedlichen Seiten beleuchtet. Die Präsentation gibt außerdem Auskunft, über die Umsetzung der “EG-Umgebungslärmrichtlinie” in Hamburg.
Nach der Bankenkrise im lezten Jahr und vor allem ganz aktuell durch der zunehmenden Inflationsgefahren als Folge der Finanzprobleme Griechenlands ist die Immobilie als Kapitalanlage wieder stärker in das Blickfeld gerückt.
Aus Sicht von Bauträgern, Bausparkassen und Baufinanzierer ist eine Immobilie natürlich immer eine “gute” Kapitalanlage. Teilweise wird sogar in Anzeigen-Kampagnen ausdrücklich die generelle Überlegenheit der Immobilie gegenüber einer Anlage in Aktien oder Aktienfonds behauptet. Doch die Wirklichkeit ist komplizierter. So gibt es einige Argumente, die für die Immobilie sprechen, aber natürlich auch einige dagegen.
Argumente dafür:
Diversifikation (Streuung) innerhalb der eigenen Vermögensanlage
Schutz in wirtschaftlichen Krisenzeiten: Raum zum Wohnen wird immer benötigt. Wohnraum ist ein lebenswichtiges Gut, wie Luft, Wasser, Nahrung.
im Regelfall Wertstabilität (zumindest bei Lage innerhalb eines wirtschaftlich prosperierenden Großraumes wie Hamburg, München, Stuttgart)
Inflationsschutz, da Anlage in Sachwerten
Nachfrage nach zeitgemäßem (und v. a. energieeffizientem) Wohnraum nimmt trotz der demographischen Entwicklung zu
internationaler Vergleich: In Deutschland immer noch niedriges Preisniveau im Vergleich zu Großräumen wie London, Paris oder Barcelona
Immobilie kann im Alter selbst genutzt werden: Schutz vor steigenden Mieten und Vermieter-Willkür
psychologischer Effekt: Langfristige Verpflichtung zur Zahlung von Zins und Tilgung (meist über 15 oder 20 Jahre) führt zu größeren Sparanstrengungen in der Gegenwart. Die Statistik beweist, dass Haushalte mit Immobilien-Eigentum im Alter vermögender sind als vergleichbare Haushalte ohne Immobilien-Eigentum.
Argumente dagegen:
relativ hohes Risiko durch Mietausfall, Leerstand, Vandalismus des Mieters, versteckte Baumängel
mieterfreundliche Gesetzgebung und Rechtssprechung (z. B. beim Kündigungsschutz oder bei Umlage von Renovierungskosten)
hohe laufende Kosten, die nicht auf den Mieter umgelegt werden können (z. B. Hausverwaltung, Kosten für Instandhaltungsrücklage am Sonder- und Gemeinschaftseigentum)
kaum steuerliche Anreize: keine degressive Abschreibung mehr (seit 2006 nur noch lineare Abschreibung in Höhe von 2 % auf den Gebäudeanteil)
geringe Fungibilität (Handelbarkeit) der Anlage: Verkauf der Immobilie dauert im Regelfall 6 bis 12 Monate.
hohe Transaktionskosten von bis zu 10 % des Kaufpreises (Notargebühren, Grunderwerbsteuer, Registergebühren, Maklerprovision). Diese müssen erst wieder reinverdient werden: bei Verkauf innerhalb der ersten 10 Jahre meist ein Verlustgeschäft.
nur geringe Chancen auf Wertsteigerungen (demographische Entwicklung, stagnierende Reallöhne) und in unattraktiven Lagen sogar Risiko des Wertverlustes (bis hin zur Unverkäuflichkeit)
hoher Verwaltungsaufwand: jährliche Nebenkosten-Abrechnung, laufende Reparaturarbeiten, Teilnahme an Eigentümer-Versammlungen, Mieterwechsel, teilweise aufwändige Nachweispflichten gegenüber Finanzbehörden
Einen Überblick über alle aktuellen Neubauvorhaben im Großraum Hamburg bietet auch das Immobilien-Portal neubau kompass Hamburg.
Wohnen in Hamburg: Das Tor zur Welt. Hamburg gilt als eine der attraktivsten Städte Deutschlands sowohl für Investoren, also auch für Eigennutzer. Weitläufige Grünflächen, zahlreiche Wasserflächen, Kultur, Lifestyle, internationales Flair machen die Hansestadt zu einem der schönsten Wohnstandorte unseres Landes. Als wichtiges Drehkreuz im weltweiten Seeverkehr macht das gesunde Wirtschaftswachstum diese Region zusätzlich interessant.
Das neue Projekt Elbchaussee 83 von Grossmann & Berger ermöglicht ein Wohnen in der Nähe der Elbe und doch fast in der City. Zahlreiche Einkaufsmeilen, ein mannigfaltiges Kulturleben, Erholungsmöglichkeiten und viele Restaurants finden sich rund um die Elbchaussee. Ihr neues zu Hause liegt flussnahe auf der Wasserseite und bietet mit dem Elbwanderweg traumhafte Ausflugsmöglichkeiten.
Das Gebäude: Mit offenem Fassadendesign, zeitgemäßer und eindeutig strukturierter Architektur ist dieses Haus ein echter Blickfang. Balkone, Terrassen und ein großer Gartenbereich laden zum Relaxen und Genießen ein. Natürlich erfüllt das KfW 85 Effizenzhaus hohe Energiestandards.
Ausbau:
Echtholzparkett
individuell einstellbare Fußbodenheizung
Gegensprechanlage (Video)
Bangkirai-Belag auf den Balkonen und Terrassen
Schiebetüren an Terrasse und Balkon
optionaler Kaminanschluss
die Wohnungen mit Südausrichtung erhalten außen angebrachte Rollos
erhöhter Schallschutz
WK3 Holztüren im Eingangsbereich
Aufzug und Tiefgaragenstellplätze
Das Haus umfasst (nur) fünf Wohneinheiten. Die Fertigstellung ist Mitte 2011 geplant. Eine 3-Zimmer-Wohung im Erdgeschoss mit 139 Quadratmeter Wohnfläche kostet EUR 780.000. Weitere Informationen/kostenlos Exposé anfordern.
Alle weiteren aktuellen Neubau-Projekte des Bauträgers Grossmann & Berger finden Sie hier. Eine Liste mit Referenzprojekten des Bauträgers gibt es hier.